Burgtheater
Burgtheater, 2, Universitätsring, Regierungsviertel, Innere Stadt, Wien, 1010, Österreich
18 kommende Events
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Zwischenton
Ein Ensemble junger Erwachsener fragt sich: Was machen Worte aus mir? Sind sie hilfreich oder einengend? Inwiefern ist es sinnvoll, einen Kosmos von Kategorien zu erzeugen? Muss ich mich in diesem Kosmos wiederfinden können? Und was geschieht, wenn ich herausfalle? Dazu gibt es Objekttheater von Rebekah Wild.
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Sankt Falstaff
Nach "Hamlet" inszeniert Karin Henkel wieder eine Shakespeare-Figur am Burgtheater. Allerdings unter der Feder des österreichischen Dramatikers Ewald Palmetshofer. In seinem Stück konzentriert er sich auf den Außenseiter Falstaff und führt ihn in eine dystopische Welt, die der heutigen ziemlich ähnlich ist.
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Elisabeth!
Erzählungen über Elisabeth gibt es zuhauf: Die Sisi war die schöne Kaiserin, immer auf Diät, ständig unterwegs, und mit Franz Joseph verband sie eine Traumehe. Der Solo-Abend zerschlägt all diese Klischees. Die großartige Stefanie Reinsperger ist eine geniale Besetzung für die oft ätherisch genannte Kaiserin. Ausgehend von ihrem Tod – 1898 ermordete der italienische Anarchist Luigi Lucheni die Kaiserin mit einer Feile –, erzählt Elisabeth von ihrem Leben. Es geht darum, wie Franz Joseph sie zu seiner Frau erwählte, als sie eigentlich noch ein Kind war; "wie ihr Körper mit dem nächsten Thronfolger gefüllt werden sollte" und wie sie immer Hunger hatte. Dazwischen kommen in kurzen Einsprengseln auch andere historische Frauen vor. Dazu rotzige Livemusik von Elena Ulrich an der E-Gitarre und Lilian Kaufmann am Schlagzeug. Elisabeth goes Punk? Keine schlechte Kombination.
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Gullivers Reisen
Wer kennt sie nicht, die Geschichte des "Riesen" im Land der "Zwerge"? Unvergesslich bleibt die Szene, in der die Bewohner von Liliput versuchen, Gulliver zu fesseln, während er seelenruhig vor sich hinschnarcht. Nils Strunk und Lukas Schrenk, die bereits mit ihrer "Zauberflöten"-Bearbeitung und ihrem "Schachnovellen"-Abend am Burgtheater gekonnt Theater und Musik kombinierten, haben nun den Klassiker von Jonathan Swift als Abend für alle ab acht Jahren auf die Bühne gebracht.
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Lecken 3000
Ab wann ist ein Verhältnis missbräuchlich? War Aris Beziehung zu ihrer Lehrerin Ute, der sie Gedichte schrieb und die sie zu sich nachhause einlud, wirklich ebenbürtig? Oder warum hat Ari zehn Jahre später so ein unangenehmes Gefühl, als Ute ihr eine Nachricht schickt? Claus Nicolai Six inszeniert das Gewinnerstück des Retzhofer Dramapreises mit Latex, Strap-ons, aufblasbaren Riesenhandtaschen und Techno-Musik. Der Text punktet durch flotte, humorvolle Wortwechsel und Sätze wie "Lesbischer Sex wird noch mehr verschwiegen als Lord Voldemort". Letztlich steht sich der Abend jedoch selbst im Weg, da sich die Figuren in allzu bemühter Selbsterklärung verlieren.
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Auslöschung. Ein Zerfall
Die schwedische Regisseurin Therese Willstedt, die letztes Jahr Virginia Woolfs "Orlando" fürs Burgtheater inszenierte, nimmt sich des österreichischen Grantlers und Autors Thomas Bernhard an: Der Privatlehrer Franz-Josef Murau macht sich nach dem tödlichen Unfall seiner Eltern auf den Weg von Rom zu seinem Familienwohnsitz im oberösterreichischen Wolfsegg. Kaum angekommen überfällt ihn eine Flut an Erinnerungen an seine konfliktreiche Jugend und sein Dasein als Außenseiter.
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Wir sind noch einmal davongekommen
Der amerikanische Autor und Pulitzer-Preisträger Thornton Wilder schrieb dieses Stück, während die USA in den Zweiten Weltkrieg eintraten. Im Zentrum steht eine Familie, die dreimal hintereinander dem Weltuntergang ins Auge blickt: Eiszeit, Sintflut und Krieg. Die komödiantische Revue, in der Dinosaurier und Mammuts im Garten stehen, während Homer und Moses um Asyl bitten, wurde zum Hit. Nun hat Burgtheater-Intendant Stefan Bachmann das Stück mit einem tollen Ensemble inszeniert. Unter anderem spielen Nicholas Ofczarek, Stefanie Reinsperger und Caroline Peters. Das Ergebnis freilich ist weniger toll, wie Falter-Kritiker Martin Pesl urteilt: "Das Thema – Resilienz im Angesicht globaler Krisen – ist brandaktuell. Wilder bereitet es auf satirisch übermütige Art auf. Sein liebster Trick: Immer wieder wird daran erinnert, dass das alles nur Theater ist. Freilich geht der Meta-Witz nach hinten los: Wenn die Mitwirkenden allzu überzeugend vermitteln, dass sie das Drama scheiße finden, glaubt man es ihnen eben."
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Sankt Falstaff
Nach "Hamlet" inszeniert Karin Henkel wieder eine Shakespeare-Figur am Burgtheater. Allerdings unter der Feder des österreichischen Dramatikers Ewald Palmetshofer. In seinem Stück konzentriert er sich auf den Außenseiter Falstaff und führt ihn in eine dystopische Welt, die der heutigen ziemlich ähnlich ist.
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Schachnovelle
Stefan Zweigs im Exil geschriebene Novelle als musikalisches Schauspiel von Nils Strunk und Lukas Schrenk. Im Zentrum der Handlung stehen die Konfrontation der psychischen Abgründe, die ein Gefangener der Gestapo erlebt hat, mit der oberflächlichen Lebenswelt wohlhabender Reisender – und natürlich das Schachspiel. Nils Strunk steht am Klavier und simuliert eine Schachpartie. Die weißen und schwarzen Tasten treten an die Stelle der Figuren. Strunk schlüpft gekonnt in die verschiedensten Rollen. Bei all der wohlbekömmlichen Unterhaltung geht die Tragik der Geschichte allerdings ziemlich unter.
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Lecken 3000
Ab wann ist ein Verhältnis missbräuchlich? War Aris Beziehung zu ihrer Lehrerin Ute, der sie Gedichte schrieb und die sie zu sich nachhause einlud, wirklich ebenbürtig? Oder warum hat Ari zehn Jahre später so ein unangenehmes Gefühl, als Ute ihr eine Nachricht schickt? Claus Nicolai Six inszeniert das Gewinnerstück des Retzhofer Dramapreises mit Latex, Strap-ons, aufblasbaren Riesenhandtaschen und Techno-Musik. Der Text punktet durch flotte, humorvolle Wortwechsel und Sätze wie "Lesbischer Sex wird noch mehr verschwiegen als Lord Voldemort". Letztlich steht sich der Abend jedoch selbst im Weg, da sich die Figuren in allzu bemühter Selbsterklärung verlieren.
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Der Tartuffe
In Molières Komödie gibt Tartuffe vor, die Frömmigkeit in Person zu sein, und erlangt dadurch die Gunst von Orgon, der mit seiner Familie in gutbürgerlichen Verhältnissen lebt. Dieser nimmt Tartuffe nicht nur in seine Reihen auf, bietet ihm Unterkunft und Verpflegung, sondern vertraut ihm leichtgläubig seinen Besitz, seine Geheimnisse und seine Tochter Mariane an. Bis Orgons Gattin Elmire den Hochstapler schließlich enttarnt.
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Ein Ensemble junger Erwachsener fragt sich: Was machen Worte aus mir? Sind sie hilfreich oder einengend? Inwiefern ist es sinnvoll, einen Kosmos von Kategorien zu erzeugen? Muss ich mich in diesem Kosmos wiederfinden können? Und was geschieht, wenn ich herausfalle? Dazu gibt es Objekttheater von Rebekah Wild.
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Wir sind noch einmal davongekommen
Der amerikanische Autor und Pulitzer-Preisträger Thornton Wilder schrieb dieses Stück, während die USA in den Zweiten Weltkrieg eintraten. Im Zentrum steht eine Familie, die dreimal hintereinander dem Weltuntergang ins Auge blickt: Eiszeit, Sintflut und Krieg. Die komödiantische Revue, in der Dinosaurier und Mammuts im Garten stehen, während Homer und Moses um Asyl bitten, wurde zum Hit. Nun hat Burgtheater-Intendant Stefan Bachmann das Stück mit einem tollen Ensemble inszeniert. Unter anderem spielen Nicholas Ofczarek, Stefanie Reinsperger und Caroline Peters. Das Ergebnis freilich ist weniger toll, wie Falter-Kritiker Martin Pesl urteilt: "Das Thema – Resilienz im Angesicht globaler Krisen – ist brandaktuell. Wilder bereitet es auf satirisch übermütige Art auf. Sein liebster Trick: Immer wieder wird daran erinnert, dass das alles nur Theater ist. Freilich geht der Meta-Witz nach hinten los: Wenn die Mitwirkenden allzu überzeugend vermitteln, dass sie das Drama scheiße finden, glaubt man es ihnen eben."
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Hässlichkeit
Eine Stückentwicklung über Schönheit mit jungen Darsteller:innen zwischen 12 und 16 Jahren: "Kein Tag vergeht, an dem wir nicht in den Spiegel schauen. Wenige Tage vergehen, an denen wir in den Spiegel schauen und denken: „Wow, siehst du heute wieder fantastisch aus!” Wir lernen, was schön ist. Wir lernen, was nicht schön ist. Wir bewerten und werden bewertet. Schluss damit!", heißt es in der Ankündigung.
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Die letzten Tage der Menschheit
Extrablatt! Der Thronfolger in Sarajevo ermordet, "Serbien muss sterbien". So begann der Erste Weltkrieg. Der Journalist und Autor Karl Kraus dokumentierte die damit einhergehende Degenerierung von Sprache und Medien laufend mit satirischen Szenen. Das so entstandene Lesedrama umfasst über 900 Figuren. Der kühne Regisseur Dušan David Pařízek macht daraus sieben, die jeweils für Teile der Gesellschaft stehen: etwa einen patriotischen Lebensmittelhändler und einen Soldaten, eine Reporterin und der Nörgler, Karl Kraus, selbst. Die Verdichtung funktioniert. Pařízeks Inszenierung zeigt schlüssig, was Krieg mit jenen macht, die nur indirekt daran beteiligt sind.
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Sankt Falstaff
Nach "Hamlet" inszeniert Karin Henkel wieder eine Shakespeare-Figur am Burgtheater. Allerdings unter der Feder des österreichischen Dramatikers Ewald Palmetshofer. In seinem Stück konzentriert er sich auf den Außenseiter Falstaff und führt ihn in eine dystopische Welt, die der heutigen ziemlich ähnlich ist.
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Gullivers Reisen
Wer kennt sie nicht, die Geschichte des "Riesen" im Land der "Zwerge"? Unvergesslich bleibt die Szene, in der die Bewohner von Liliput versuchen, Gulliver zu fesseln, während er seelenruhig vor sich hinschnarcht. Nils Strunk und Lukas Schrenk, die bereits mit ihrer "Zauberflöten"-Bearbeitung und ihrem "Schachnovellen"-Abend am Burgtheater gekonnt Theater und Musik kombinierten, haben nun den Klassiker von Jonathan Swift als Abend für alle ab acht Jahren auf die Bühne gebracht.
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Hässlichkeit
Eine Stückentwicklung über Schönheit mit jungen Darsteller:innen zwischen 12 und 16 Jahren: "Kein Tag vergeht, an dem wir nicht in den Spiegel schauen. Wenige Tage vergehen, an denen wir in den Spiegel schauen und denken: „Wow, siehst du heute wieder fantastisch aus!” Wir lernen, was schön ist. Wir lernen, was nicht schön ist. Wir bewerten und werden bewertet. Schluss damit!", heißt es in der Ankündigung.
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