Akademietheater
Akademietheater, 1, Lisztstraße, Landstraße, Innere Stadt, Landstraße, Wien, 1030, Österreich
10 upcoming events
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Der irrende Planet
Der Schweizer Autor Robert Walser war ein enthusiastischer Spaziergänger, er ist 1956 sogar bei einem Spaziergang gestorben. Nun widmet die Regisseurin Barbara Frey seinen Texten übers Gehen einen eigenen Theaterabend. "Ohne Spazieren wäre ich längst tot", heißt es in der charmanten Inszenierung. "Und meinen Beruf hätte ich längst aufgeben müssen." Denn die besten Gedanken kamen dem Autor auf weitschweifigen Spaziergängen. Bei diesen kritisierte er Autofahrer, sinnierte über den irrenden Planeten und erfreute sich an seiner meisterhaften Pünktlichkeit. Das famose Ensemble gibt den melancholischen Texten eine humorvolle Note; der Musiker John Sneesby begleitet wunderschön an der Harmonika und am Klavier.
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Glaube Liebe Hoffnung
Ödön von Horváths "kleiner Totentanz" von 1932 erzählt vom Existenzkampf der jungen Elisabeth, der sie Schritt für Schritt in den Selbstmord führt. Es inszeniert Lucia Bihler, die zuletzt "Die Verwandlung" und "Die Eingeborenen von Maria Blut" mit vielen Verfremdungen und ganz eigener Ästhetik am Akademietheater auf die Bühne gebracht hat.
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Orlando
Gelungene Bühnenfassung von Virginia Woolfs berühmtem Roman, in dem ein genderfluides Wesen durch die Jahrzehnte reist. Die titelgebende Figur gibt es gleich sieben Mal in unterschiedlichen Altersstufen, in Schwarz gekleidet und im lockigen Vokuhila: welch treffende Frisur! Zu Beginn ist Orlando ein Jüngling am englischen Hof im 16. Jahrhundert, einen politischen Aufstand und ein Jahrhundert später eine junge Frau zwischen Tüllröcken und Korsetten. Ein Theaterabend mit zeitgemäßen Erkenntnissen und tollem, spielfreudigem Ensemble.
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Ellen Babić
Aktuelle Hashtag-Debatten im Akademietheater: Wenig zu lachen hat Astrid (Dörte Lyssewski), bringt doch ihr muffiger Chef ominöse Vorwürfe als Gastgeschenk mit. Der beklemmende Schlagabtausch unter Kollegen legt immer neue Schichten der Schmierigkeit frei, ohne jemals saubere Verhältnisse zu schaffen. Jeder erpresst und ist erpressbar: der übergriffige Direktor und die lesbische Lehrerin, die Leben und Wohnung mit einer ehemaligen Schülerin teilt.
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Der eingebildete Kranke
Komödie von Molière: Hypochonder Argan will seine Tochter mit dem Neffen seines Arztes verheiraten, weil dieser auch ein werdender Arzt ist. Diese liebt aber einen anderen. Die Inszenierung von Burgtheaterdirektor Stefan Bachmann ist eine Übernahme aus Köln, wo dieser zuvor Intendant war. Das fantastische Ensemble in Crossgender-Besetzung zieht mit Witz darin alle Befindlichkeitsdebatten unserer Zeit durch den Kakao. Bitte nicht allzu ernst nehmen!
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Glaube Liebe Hoffnung
Ödön von Horváths "kleiner Totentanz" von 1932 erzählt vom Existenzkampf der jungen Elisabeth, der sie Schritt für Schritt in den Selbstmord führt. Es inszeniert Lucia Bihler, die zuletzt "Die Verwandlung" und "Die Eingeborenen von Maria Blut" mit vielen Verfremdungen und ganz eigener Ästhetik am Akademietheater auf die Bühne gebracht hat.
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3000 Einzelteile
Eine Satire des ungarischen Regisseurs Ádám Császi: Darin wird ein ungarischer Regisseur beauftragt ein Stück von und mit Rom:nja-Schauspieler:innen zu inszenieren. Er beschließt, ihre realen Biografien für sein Projekt zu verwenden und ein Haus aus ihrem Dorf in 3000 Einzelteile zu zerlegen, um es auf der Bühne des Akademietheaters wieder aufzubauen.
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Der irrende Planet
Der Schweizer Autor Robert Walser war ein enthusiastischer Spaziergänger, er ist 1956 sogar bei einem Spaziergang gestorben. Nun widmet die Regisseurin Barbara Frey seinen Texten übers Gehen einen eigenen Theaterabend. "Ohne Spazieren wäre ich längst tot", heißt es in der charmanten Inszenierung. "Und meinen Beruf hätte ich längst aufgeben müssen." Denn die besten Gedanken kamen dem Autor auf weitschweifigen Spaziergängen. Bei diesen kritisierte er Autofahrer, sinnierte über den irrenden Planeten und erfreute sich an seiner meisterhaften Pünktlichkeit. Das famose Ensemble gibt den melancholischen Texten eine humorvolle Note; der Musiker John Sneesby begleitet wunderschön an der Harmonika und am Klavier.
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Volksvernichtung oder Meine Leber ist sinnlos
Herrmann Wurm stellt sich vor, wie er ein Loch in den Kopf der Mutter bohrt und dann sein Lulu reinsteckt, so wie einst der Onkel Vormund sein großes Lulu in Wurms Kindermund gesteckt hat. Stefanie Reinsperger gibt Herrmann, den klumpfüßigen Sohn aus Werner Schwabs Fäkaliendrama aus dem Jahr 1991 rothaarig und mit Rotzglocke, gleichzeitig ekel- und mitleiderregend. Maresi Riegner ist die strickende, harmlos anmutende Mutti, die mit Gemeinheiten auch nicht zurückhält. Und weil alles so abscheulich ist, bringt Frau Grollfeuer (Franziska Hackl) zum Schluss ihre verhassten, "minderwertigen" Nachbarn bei einem Geburtstagsessen um: "Immer schon wollte ich in einen Mietshaus-Körper hineinstechen." Ein Abend, der erschreckend viel Spaß macht. So soll Schwab sein.
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3000 Einzelteile
Eine Satire des ungarischen Regisseurs Ádám Császi: Darin wird ein ungarischer Regisseur beauftragt ein Stück von und mit Rom:nja-Schauspieler:innen zu inszenieren. Er beschließt, ihre realen Biografien für sein Projekt zu verwenden und ein Haus aus ihrem Dorf in 3000 Einzelteile zu zerlegen, um es auf der Bühne des Akademietheaters wieder aufzubauen.
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