Weltmacht Liebe. Eine Reise durch die Jahrhunderte
Ringsum dominiert Krisenrhetorik, Bomben fallen, doch die Österreichische Nationalbibliothek (ÖNB) schwimmt gegen den Strom: Ihre aktuelle Schau "Weltmacht Liebe" zeigt Zeugnisse von Zuneigung, Fürsorge und Begehren aus ihrem schier unerschöpflichen Fundus. Bernhard Fetz, der Leiter des ÖNB-Literaturmuseums, hat gemeinsam mit Ko-Kuratorin Katharina Kaska antike Handschriften, Drucke, Partituren, Fotografien, Briefe und andere Autografen ausgewählt – Dokumente, die Liebe als eine Kraft zeigen, die Politik, Geld oder Gewalt überlegen ist. Dabei spannen sie den Bogen weit über das Romantische hinaus, bis hin zur Nächstenliebe.