Alles vergessen
Die in Kooperation mit dem Jüdischen Museum Hohenems entstandene Schau fragt aus kulturhistorischer und jüdischer Perspektive nach dem Vergessen und danach, welche Formen des Verdrängens die Gesellschaft prägen: "Im Hebräischen reimen sich die Wörter lischkoach – Vergessen – und koach, das sowohl Macht als auch Stärke bedeutet, als offenbare sich darin die doppelte Natur des Vergessens. So erzählt die Ausstellung von der Macht, aber auch der Ohnmacht des Vergessens und fragt, ob es lediglich Verlust bedeutet oder auch Befreiung sein kann."