La Parabole du Seum
Rébecca Chaillon bezeichnet sich selbst als „Schwarze, fette, kinderlose und alternde Lesbe“. Anarchisch, klug und berührend stellte die tolle französische Performancekünstlerin im Stück „Carte noire nommée désir“ 2021 mit sieben Schwarzen Frauen rassistische Stereotype an den Pranger. Vergangenes Jahr gastierte sie mit dem überraschenden, witzigen und intimen Duett „Der Lesbengarten“ bei den Festwochen. Heuer feiert Chaillon mit „La Parabole du Seum“ (Die Parabel von der Bitterkeit) beim Festival Uraufführung: Für ihr dystopisches Stück will sie eine Gruppe „fetter Menschen“ auf der Bühne versammeln. Gemeinsam soll die Utopie einer gemeinsamen Zukunft entworfen werden.
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Odeon · Taborstraße 10, 1020 Wien
Dieses Event liegt im Grätzl Karmeliterviertel (2. Bezirk) – bekannt als hip, vielfältig, lebendig.
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